Dies sind Goldene Zeiten für Theater: Das Publikumsinteresse ist riesig, die Lust auf öffentliche Auseinandersetzung auch. Trotzdem geraten immer wieder Häuser finanzpolitisch in die Defensive, weil die Politiker*innen oft gar nicht wissen, was Theater alles leisten und unter welchen Bedingungen sie es tun. Das wollen wir ändern. Es geht darum, Theater als Erfahrungsräume der Demokratie und Bastionen der Zivilgesellschaft verständlich zu machen.

Wenn 2020, nach dem Greifen der Schuldenbremse, kein Stadttheater schlechter gestellt ist als heute
dann ist die Aktion ein Erfolg.

Wenn Bund und Länder die Finanzlage der Kommunen so verbessern, dass diese ihre Aufgaben über ihre Pflichtaufgaben hinaus erfüllen können
dann ist die Aktion ein Erfolg.

Wenn in fünf Jahren eine Trendumkehr dahin erreicht worden ist, dass die Ensembles bundesweit wieder größer werden und die Ensemblemitglieder nicht mehr die schlechtbezahltesten Mitarbeiter*innen am Theater sind
dann ist die Aktion ein Erfolg.