Open space

Die OPEN SPACE Methode, vom Organisationsberater Harrison Owen in den USA entwickelt, findet heutzutage weltweit Verwendung. Die Methode ist nach dem Prinzip der Selbstorganisation konzipiert und setzt auf die Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmenden. Es gibt kein vorgegebenes Programm – Expertinnen und Experten sind die Teilnehmenden selbst. Ihr Erfahrungs- und Wissenspotenzial wird ernst genommen, gefordert und für den Gesamtprozess genutzt. Alle Themen, die den Teilnehmenden am Herzen liegen und für die sie Verantwortung übernehmen, bekommen Raum. Der Intendant, Schauspieler und Autor Daniel Ris (http://www.theater-unternehmensethik.de) hat den Open Space auf der ersten bundesweiten Ensemble-Versammlung angeleitet.

Die Themen werden zu Beginn an einer Wand gesammelt und verschiedenen Zeiten und Räumen zugeordnet. Die Teilnehmenden besuchen anschließend die Gruppen bzw. Themen, für die sie sich am meisten interessieren. Wie lange sie in den einzelnen Gruppen bleiben, entscheiden sie selbst. Wann immer man das Gefühl hat an einer anderen Gruppe partizipieren zu wollen, macht man sich auf den Weg. Der kann jederzeit auch zum permanenten Pausenbuffet führen. Es gibt keinen Zwang. Jede Gruppe fasst ihre Ergebnisse zusammen. Alle 60 Minuten beginnt die nächste „Anliegen-Runde“, bis alle Themen behandelt wurden.
In der Schlussrunde werden konkrete „nächste Schritte“ verabredet. Die Teilnehmenden bekommen noch am selben Abend eine Übersichtsmappe mit den Ergebnissen aller Gruppen. Diese Dokumentation dient zur abschließenden Entwicklung der nächsten Handlungsschritte. In kurzer Zeit kann so eine große Vielfalt konkreter Maßnahmen entwickelt werden.