40.000 geht in die 3. Runde

17. OKTOBER

Das Publikumsinteresse ist riesig, die Lust auf öffentliche Auseinandersetzung auch. Trotzdem geraten immer wieder Häuser finanzpolitisch in die Defensive, weil die Politiker*innen oft gar nicht wissen, was Theater alles leisten und unter welchen Bedingungen sie es tun. Das wollen wir ändern. Es geht darum, Theater als Erfahrungsräume der Demokratie und Bastionen der Zivilgesellschaft verständlich zu machen.

Die Aktion „40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten“ geht in die Dritte Runde! Viel hat sich getan, seit wir damit angefangen haben: Sensationell, dass z.B. NRW die Landeszuschüsse für kommunale Theater bis zum Jahr 2022 um 30 Millionen Euro jährlich erhöht und bis 2020 die Förderung für die Freien Darstellenden Künste um ebenfalls 50% erhöhen wird. Auch Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Berlin haben die Kultur-Etats subastaniell erhöht, Sachsen-Anhalt wird demnächst nachziehen. Das alles hätte vor zwei Jahren niemand für möglich gehalten.

Demokratie heißt: Miteinander reden und Interessen aushandeln

 

Es gibt aber 40.000 Gründe, die Gespräche fortzusetzen und zu intensivieren. Der wichtigste ist, dass die 40.000er-Aktion zuallererst eine Einübung in Zivilgesellschaft ist – und das ist wichtiger denn je. Denn nichts mehr ist selbstverständlich: Nicht mehr nur in Ungarn oder Polen macht sich Fatalismus breit – die Entwicklung in Österreich ist alarmierend. Wir sind die nächsten. Deshalb: Auf geht´s! Denn nicht nur wir brauchen die Unterstützung der Politiker*innen, auch die Politiker*innen brauchen Verbündete im Kampf gegen autoritäre Tendenzen. Das sind wir, denn

 

Theater sind Erfahrungsräume der Demokratie.

CALL TO ACTION
Call to Action_40.000_2018.pdf Call to Action_40.000_2018.pdf
4.1 MiB
Vorlage für das Anschreiben
Vorlage_persoenliche_Einladung.pdf Vorlage_persoenliche_Einladung.pdf
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